Horn
Niederösterreich
Bezirkshauptstadt:
Seehöhe: 311 m
Einwohner: 6.264 (2001)
Fläche: 39,23 km2
Verwaltungs-, Schul- und Wirtschaftszentrum sowie Verkehrsknoten im Horner Becken (Randbucht der Molassezone) im östlichen Waldviertel. - Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Arbeitsmarktservice, Finanz- und Vermessungsamt, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Bezirksbauernkammer, Landarbeiterkammer, Radetzky-Kaserne, Krankenhaus, Gebietskrankenkasse, Beratungszentrum des psychosozialen Dienstes, Vereinshaus, Bundesgymnasium und Aufbaugymnasium, Handelsakademie, Fachschule für wirtschaftliche Berufe, 2 Bundeskonvikte (Knaben, Mädchen), Canisiusheim (Seminar für Priesterspätberufene), Krankenpflegeschule, Zivilschutzschule(Niederösterreichischer Zivilschutzverband), Wasserwerk, Schweineversteigerungshalle. Einpendelzentrum (3847 Beschäftigte 1991), Dienstleistungssektor (rund 64 % der Arbeitnehmer, vor allem persönliche, soziale und öffentliche Dienste, darunter Krankenhaus mit 600 Beschäftigten) und Bauwesen dominieren; Großdruckerei, Entwicklung und Herstellung elektronischer Messgeräte (Laserpistolen, Raumfahrttechnik), Textilindustrie; Forcierung des Fremdenverkehrs durch "Kulturpark Kamptal" (Fertigstellung bis 1996 mit 10 anderen Gemeinden).
Text auszugsweise aus
aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk
14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs
www.aeiou.at
Allgemeines
Urkundlich um 1045-65, Mitte des 12. Jahrhunderts entstanden Burg und Stadt (1150-60), Ummauerung (vor 1304), im 16. und 17. Jahrhundert Ausbau (Stadtturm 1594), Bedeutung in der Reformationszeit ("Horner Bund").
Blickpunkte:
Gotisch-barocke Friedhofskirche, frühbarocker Hochaltar (1647), spätgotische Steinkanzel
Pfarrkirche (1594-97 als protestantische Saalkirche errichtet) mit Bildern von M. J. Schmidt (1779)
Piaristenkirche (1658-62) mit Altarbild von M. J. Schmidt (1777)
ehemaliges Piaristenkloster (Renaissancekern, barocke Teile, Umbau im 19. Jahrhundert, jetzt Kulturzentrum)
ehemaliges Bürgerspital (1395 gestiftet, heute Höbarthmuseum und Madermuseum mit Agrartechnik)
Schloss (im 12. Jahrhundert angelegt, Umbauten 1539, Anbau des Landgerichts 1591) mit englischem Park
ehemaliges Brauhaus (urkundlich 1588)
Renaissance-, Barock- und Biedermeierhäuser
barocke Denksäulen (Mariensäule 1679, Tabernakelpfeiler 1642, Toskanische Säule 17. Jahrhundert) und Florianibrunnen (1727)
Renaissanceschloss Breiteneich (1541)
Gemeinden:
3591 Altenburg
3595 Brunn an der Wild
3730 Burgschleinitz - Kühnring
2095 Drosendorf - Zissersdorf
3730 Eggenburg
3571 Gars am Kamp
2093 Geras
3580 Horn
3754 Irnfritz - Messern
3763 Japons
2091 Langau
3744 Meiseldorf
3753 Pernegg
3592 Röhrenbach
3743 Röschitz
3573 Rosenburg - Mold
3751 Sigmundsherberg
3580 St. Bernhard - Frauenhofen
3722 Straning - Grafenberg
2084 Weitersfeld
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