Lilienfeld
Niederösterreich
Bezirkshauptstadt:
Seehöhe: 383 m
Einwohner: 2.807 (2001)
Fläche: 53,96 km2
Ausflugsfremdenverkehrsort im Traisental; Wintersport am Lilienfelder Gschwendt (956 m) und Muckenkogel (1248 m); Gebursort des alpinen Skilaufs (M. Zdarsky).
Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Bezirksbauernkammer, Bezirksheimatmuseum, Finanzamt, Arbeitsmarktservice, Gebietskrankenkasse, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Krankenhaus, Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium, landwirtschaftliche Berufsschule, kaufmännische und gewerbliche Berufsschule, Volkshochschule, Tagesheim für Behinderte, Straßenmeisterei, Aluminiumwalzwerk, Dachplattenerzeugung, Sägewerk des Stifts.
Text auszugsweise aus
aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk
14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs
www.aeiou.at
Allgemeines
Urkundlich 1209, Bedeutung durch Lage an der Mariazeller Wallfahrtsstraße, Stadterhebung 1974
Blickpunkte:
Zisterzienserstift, durch Herzog Leopold VI. (ebenso wie seine Tochter Margarethe und Cimburgis von Masowien hier begraben) 1202-06 gegründet und mit reichem Grundbesitz (nach Westen bis zum Ötscher) ausgestattet. Besiedelt wurde es vom Zisterzienserstift Heiligenkreuz aus. Die Klosterkirche ist eine 83 m lange spätromanisch-frühgotische 3-schiffige Pfeilerbasilika mit 7 Jochen, Querschiff und 2-schiffigem Hallenchor. Westfassade mit spätromanischem Marmorportal, spätbarock gerahmt und 1775 mit plastischem Schmuck (Babenberger Leopold III. und Leopold VI.) versehen. Innen barocke Einrichtung, 11 Altäre (zum Teil schwarzer Marmor), 2 Orgeln, Hochaltarbild von D. Gran (1746), Bilder von M. Altomonte, J. G. Schmidt und L. Schnorr von Carolsfeld. Klosterbau mit romanisch-gotischem Kreuzgang und Kapitelsaal (13. Jahrhundert), Cellarium und darüber Laienbrüderdormitorium (14. Jahrhundert)
über dem Kapitelhaus Mönchsdormitorium. Barocker Ausbau ab 1638, im Westtrakt Kaiserzimmer, Prälatur (1695-1716), Bibliothek mit Deckenmalerei (1704), nach Brand von 1810 im Nordteil erneuert. Gemäldesammlung.
Kalvarienberg
Römischer Wachtturm (Fundamente, 2. Jahrhundert)
Gemeinden:
3222 Annaberg
3153 Eschenau
3170 Hainfeld
3192 Hohenberg
2572 Kaumberg
3171 Kleinzell
3224 Mitterbach am Erlaufsee
3172 Ramsau
3163 Rohrbach an der Gölsen
3193 St. Aegyd am Neuwalde
3161 St. Veit an der Gölsen
3160 Traisen
3184 Türnitz
seite weiterempfehlen seite drucken nach oben nach oben