Wiener Neustadt
Niederösterreich
Bezirkshauptstadt:
Seehöhe: 265 m
Einwohner: 35.134 (2001)
Fläche: 60,97 km2
Hauptort des Steinfelds und zweitgrößte Stadt in Niederösterreich, nahe der Grenze zum Burgenland.
Landesgericht, Bezirksgericht, Bezirksfeuerwehrkommando, Bundespolizeidirektion, Arbeitsmarktservice, Finanzamt, Eich- und Vermessungsamt, Zollamt, Arbeitsinspektorat, Krankenhaus, Gebietskrankenkasse, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Berufsförderungsinstitut, Berufsinformationszentrum, Bezirksbauernkammer, Landarbeiterkammer, Gefangenenhaus, Daun-, Maximilian- und Bechtoldsheim-Kaserne, Militärflugplatz und Theresianische Militärakademie, Gebietsbauleitung des Forsttechnischen Dienstes für Wildbach- und Lawinenverbauung, Forstbetrieb der Österreichischen Bundesforste AG, Ambulatorium und Tagesheim für behinderte Kinder, Bewährungshilfe, Frauenberatungsstelle, schulpsychologische Beratung, Umweltberatung Niederösterreich-Süd, Bildungshaus St. Bernhard, Caritas (Fachschule für Sozialberufe, Sozialberatung, Psychosoziales Zentrum, Familienzentrum Niederösterreich-Süd, Ehe-, Familien- und Lebensberatung), Gehörlosenzentrum Niederösterreich-Süd, Geschützte Werkstätte, Hilfswerk, Kolpinghaus, Wohnheim für Menschen in Not, Österreichischer Informationsdienst für Entwicklungspolitik, Neuapostolische Kirche, Islamische Kulturunion, Industrieviertelmuseum, Stadtbücherei, Stadtheim, Stadttheater, Kläranlage, Bundesgut Fohlenhof; Bundesoberstufenrealgymnasium, 2 Bundesgymnasien und Bundesrealgymnasien, Bundesrealgymnasium, Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium für Berufstätige an der Theresianischen Militärakademie, Bundeskonvikt, Handelsakademie, Höhere Technische Lehranstalt, Höhere Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik, Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Fachhochschule, Volkshochschule, Konservatorium, kaufmännische Berufsschule; Golfplatz (in Kleinwolkersdorf), Regionaldirektion der EVN, "Wiener Neustädter Nachrichten", Flugplatz, Wasserwerk. Rund 65 % der 21.186 Beschäftigten (1991) im Dienstleistungssektor (vor allem Handel, persönliche, soziale und öffentliche Dienste); in der Produktion: Textilindustrie, Metall verarbeitende Industrie (Maschinenfabriken, Gießereien, Metallwaren, Armaturen, Stahlbau), chemische Industrie, Kartonagen- und Pappeproduktion, Klavierfabrik, Kunststoffindustrie, Beton- und Schotterwerke, Bauwesen. Regional-Innovations-Zentrum Niederösterreich-Süd, Technologiepark in Planung.
Text auszugsweise aus
aeiou - das kulturinformationssystem des bm:bwk
14.000 Stichwörter und 2000 Abbildungen aus Geschichte, Geographie, Politik und Wirtschaft Österreichs
www.aeiou.at
Allgemeines
Gründung 1194 unter Herzog Leopold V.; 1469-1785 eigenes Bistum, dann nach St. Pölten verlegt; mit der Industrialisierung und dem Bau der Südbahn starkes Bevölkerungswachstum (vor allem 1880-1910); 1943-45 durch Bombenangriffe zu 65 % zerstört (die im 2. Weltkrieg am meisten zerstörte Stadt Österreichs, aufgrund ihrer Bedeutung für die Rüstungsindustrie: Flugzeugwerke, Tendererzeugung).
Blickpunkte:
Planmäßige Anordnung von Toren, Kloster- und Burgbauten über rechteckigem Stadtgrundriß mit Rastersystem
Hauptplatz mit Laubengängen und Rathaus
Stadtpfarrkirche, im Kern spätromanischer Bau (13. Jahrhundert, "Brauttor" 1260) mit frühgotischen Bauteilen (eines der frühesten Kreuzrippengewölbe Österreichs), im 15. Jahrhundert von S. Werpacher spätgotisch umgestaltet, 1884 Westteil reromanisiert, Ausstattung (17./18. Jahrhundert): Grabmal für Kardinal Klesl (1630), spätgotische Verkündigungsgruppe und 12 Apostelstatuen von L. Luchsperger; Neuklosterkirche, Pfeilerbasilika (um 1300), im 14. und 15. Jahrhundert umgestaltet, Hochaltar (1698), Seitenaltarbilder von F. Solimena (1741), M. Unterberger (1748) und M. Altomonte (1737), Grabmal der Kaiserin Eleonore von Portugal (1467)
Neukloster (Mitte 17.-18. Jahrhundert)
ehemalige Kirche St. Peter an der Sperr, 1450-75 von P. Pusika erbaut, heute Ausstellungsraum mit angeschlossenem Stadtmuseum (1994)
ehemalige Jesuitenkirche (1737-43), im ehemaligen Kloster Stadtarchiv
ehemalige Burg der Habsburger (2. Hälfte 13. Jahrhundert), Umbau unter Maria Theresia von N. Pacassi und M. Gerl, 1742-1918 Theresianische Militärakademie, 1945 bis auf die Außenmauern zerstört, nach Wiederaufbau seit 1952 Offiziersschule
Georgskirche, seit 1963 Titelkirche des Militärbischofs, Gruftkapelle Kaiser Friedrichs III., der im 15. Jahrhundert hauptsächlich in Wiener Neustadt residierte, Hallenkirche von P. Pusika gebaut (1449-60), mit bedeutenden Glasgemälden
Grabstätte Kaiser Maximilians I. unter dem Hochaltar, Wappenwand im Hof (1453) mit Statue Kaiser Friedrichs III.
ehemalige Karmeliterkirche (erbaut ab 1697) heute für Ausstellungszwecke verwendet
Ausstellung historischer Waffen im Reckturm (mit teilweise mittelalterlicher Stadtmauer)
zahlreiche spätgotische Gebäude und Bürgerhäuser mit barocken Fassaden
erneuerte gotische Steinsäule "Spinnerin am Kreuz" (1382-84)
jüdischer Friedhof
Gemeinden:
2721 Bad Fischau - Brunn
2853 Bad Schönau
2833 Bromberg
2490 Ebenfurth
2492 Eggendorf
2822 Erlach
2603 Felixdorf
2770 Gutenstein
2852 Hochneukirchen - Gschaidt
2802 Hochwolkersdorf
2724 Hohe Wand
2812 Hollenthon
2801 Katzelsdorf
2860 Kirchschlag in der Buckligen Welt
2851 Krumbach
2821 Lanzenkirchen
2813 Lichtenegg
2493 Lichtenwörth
2753 Markt Piesting
2751 Matzendorf - Hölles
2761 Miesenbach
2763 Muggendorf
2763 Pernitz
2663 Rohr im Gebirge
2803 Schwarzenbach
2601 Sollenau
2604 Theresienfeld
2763 Waidmannsfeld
2754 Waldegg
2822 Walpersbach
2722 Weikersdorf am Steinfelde
2811 Wiesmath
2722 Winzendorf - Muthmannsdorf
2752 Wöllersdorf - Steinabrückl
2492 Zillingdorf
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